Vorstands-Team setzt NRW-Fördermaßnahmen erfolgreich um – Mitgliederzahlen auf dritthöchstem Stand seit 15 Jahren – NBV-Gastronomen erhalten viel Applaus

Velbert, 10. November 2021.

Mehr als eineinhalb Jahre sind vergangen, seit sich die NBV-Mitglieder zu einer offiziellen Versammlung getroffen haben. Coronabedingt musste die Veranstaltung im Vorjahr ausfallen. Nun durfte sie unter Einhaltung der 3G-Regeln stattfinden.

Ein großes Thema der Versammlung waren die Maßnahmen aus dem NRW-Förderprojekt „Moderne Sportstätten 2022“. Der NBV-Vorsitzende Bernd Wolf, sein Stellvertreter Klaus Jaeger und Kassenwart Reinhold Ertl freuten sich, über die zum Teil schon erfolgreich abgeschlossenen Maßnahmen berichten zu können. Unter anderem konnte die 1967 erbaute Kegelbahn komplett saniert werden und wurde vor einigen Wochen als nun modernste Kegelbahn Velberts in Betrieb genommen. „In Velbert gibt es gar nicht mehr so viele Kegelbahnen, so dass das Interesse auch von Nicht-Mitgliedern sehr groß ist. In Verbindung mit unserer sehr guten Gastronomie erhöht die Kegelbahn die Attraktivität unseres Clubs auch außerhalb der Tennis-Hochsaison“, so der Club-Vorsitzende Wolf.

Ein Großteil der noch anstehenden Maßnahmen wie die Renovierung der sanitären Anlagen ist für das erste Quartal 2022 vorgesehen. Noch in diesem Jahr wird mit der Errichtung einer Flutlichtanlage für zwei der oberen zwölf Plätze begonnen. Aktuell findet gerade eine Komplett-Sanierung der Plätze eins bis drei statt.

Der Bau der geplanten Allwetterplätze könnte sich zeitlich etwas verschieben, da die dafür vorgesehenen Baufirmen durch die Flutkatastrophe im Sommer mit dem Neubau ganzer Tennisanlagen völlig ausgebucht sind.

Das Förderkonzept und dessen Umsetzung fand großen Anklang bei den Netzballern. Insbesondere wurde auch der große damit verbundene Arbeitsaufwand seitens des Vorstands, allen voran von Klaus Jaeger, gewürdigt und gelobt. Hierzu meldete sich auch NBV-Mitglied und frühere Sparkassen-Vorsitzender Jörg Buschmann zu Wort: „Die Arbeit, die hier geleistet wurde ist wirklich beachtlich und verdient viel Anerkennung“, betonte er.

Auch aus sportlicher Sicht war 2021 bisher ein erfolgreiches Jahr für den NBV. Von 21 Mannschaften konnten 15 einen Klassenerhalt und vier einen Aufstieg erspielen und nur eine musste einen Abstieg hinnehmen.

Bei der gerade gestarteten Winter-Medenspielrunde gehen sogar sowohl die ersten Damen als auch die ersten Herren in der höchsten Spielklasse im Winter ins Rennen, in der Niederrheinliga.

Die sehr stark aufgestellte NBV-Tennisschule von Chef-Trainer Mark Joachim mit seinen Co-Trainern Karsten Braasch, Tom Schönenberg und auch dem Rochusclub-Bundesligamanager Detlev Irmler schafft es, den Spagat zwischen Leistungs- und Breitensport zu bewältigen. „Im NBV fühlen sich sowohl Top-Talente wie unser As Ilian Mechbal als Deutscher U12-Nationalspieler als auch die zahlreichen neuen Schnupper-Mitglieder, die Tennis eher als Fun-Sportart betreiben,  sehr gut aufgehoben“, so NBV-Sportwart Mark Höhfeld.

Gerade während der Corona-Pandemie haben zahlreiche Interessenten über eine Schnuppermitgliedschaft zum Netzballverein gefunden. Im Vergleich zu vielen anderen Sportarten konnte Tennis bis auf die letzte Hallensaison fast uneingeschränkt gespielt werden. Die vielen Neuzugänge haben sogar zum dritthöchsten Stand der Mitgliederzahlen seit 15 Jahren geführt. Mit aktuell rund 500 Mitgliedern zählt der Netzballverein zu den größten Tennisvereinen im Tennisverband Niederrhein. „In dieser Saison sind sogar zwei neue Mannschaften an den Start gegangen, die sich zum Großteil aus Schnuppermitgliedern vom letzten Jahr zusammengesetzt haben“, freut sich Höhfeld.

Die einzige anstehende Wahl der Mitgliederversammlung war dann auch die des Sportwarts. Mit großer Zustimmung und mit viel Lob für seine Arbeit wurde Höhfeld einstimmig wiedergewählt.

Ein sehr großes Dankeschön richtete der Vereinsvorsitzende Bernd Wolf im Namen aller Mitglieder an das NBV-Gastronomen-Paar Anna und Domenico. Die beiden mussten schon wenige Wochen nach ihrer Eröffnung im Netzballverein im Januar 2020, aufgrund der Corona-Krise ihr Restaurant wieder für viele Monate  schließen. Inzwischen ist die mediterran ausgerichtete Gastronomie aber bestens angelaufen. „Das Restaurant Anna e Domenico wird sowohl von den Netzballern als auch von den zahlreichen Stammgästen ihres früheren Restaurants an der Bahnhofstraße und vielen neuen Gästen begeistert angenommen“, so Wolf. Zudem wurde die schöne Außenterrasse des Restaurants in diesem Jahr noch großzügig erweitert. „Es wurden hier bereits viele Geburtstage, Familienfeiern und auch Hochzeiten gefeiert“, erzählt der Vereinsvorsitzende.

Katja Ihlo