Netzballverein richtet erneut Deutsche Verbands-Mannschaftsmeisterschaft aus

Velbert11. April 2019. Der NBV-Vorsitzende Bernd Wolf freute sich, bei der Mitgliederversammlung noch einmal auf das 120igste Jubiläumsjahr 2018 zurückblicken zu dürfen, das bisher das sportlich erfolgreichste Jahr der Vereinsgeschichte war mit den Aufstiegen der ersten Damen und Herrenteams in die Niederrheinliga und der Ausrichtung zweier großer Turniere.

NBV-Mitgliederversammlung: Vorstands-Team setzt auf sportliche Kontinuität und stellt Weichen für die Zukunft 1

NB-Vorstand: Mit Reinhold Ertl (Mitte) als NBV-Kassenwart wurde eins der drei Vorstandsämter neu besetzt. NBV-Vorsitzender Bernd Wolf (links) und sein Stellvertreter Klaus Jaeger (rechts) wurden in geheimer Abstimmung in ihren Positionen bestätigt.

Ein weiteres Highlight des Vorjahres war das große Stiftungsfest im Parkhotel, bei dem die NBV-Mitglieder den Geburtstag ihres Vereins stilvoll gefeiert  haben. Auch auf das Jahr 2019 schaut Wolf sehr zuversichtlich: „Wir sind schon alle sehr gespannt auf die Heimspiele unserer ersten Mannschaften in der Niederrheinliga und wollen möglichst zahlreich unsere Spieler anfeuern.“ Gleich am 11. Mai spielen beide Teams am Kostenberg auf: Die ersten Damen gegen TC Rheinstadion und die Herren gegen TC Kaiserswerth. NBV-Sportwart Mark Höhfeld betonte, dass der NBV nicht nur im Leistungstennis, sondern auch im Breitensport sehr gut aufgestellt ist: „Wir gehen mit 16 Erwachsenen- und 12 Jugendmannschaften in die Sommersaison, die sich von der Bezirksklasse D bis zur Niederrheinliga erstrecken.“

„Auch für jede Altersklasse ist die passende Mannschaft dabei“, ist sich Höhfeld sicher und freut sich über eine Neuerung: „Ab sofort bieten wir Kleinfeld-Mannschaftsspiele an für die Jahrgänge 2011 und jünger. So können schon die Jüngsten den Spaß an den Mannschaftsspielen entdecken.“Neben den ganz jungen Tennisspielern, fühlen sich aber auch die etwas Älteren im Netzballverein zu Hause und können in Altersklassen-Mannschaften von den 30ern bis zu den 70ern mitmischen. Zusätzlich zu den Mannschaftsspielen, steht 2019 wieder ein großes Turnierhighlight auf dem Plan: Am 24. und 25. August trägt der Netzballverein zum dritten Mal die Walther-Rosenthal Spiele aus, die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft der Verbände in der Altersklasse 40. „Die Netzballer können dann wieder eine tolle Turnieratmosphäre genießen und unser Niederrhein-Team anfeuern, für das bestimmt auch wieder unser Cheftrainer Mark Joachim ins Rennen gehen wird“, blickt Wolf mit Vorfreude voraus. Die zahlreichen Aktivitäten des Clubs, das Spitzen-Trainer-Team und die lockere, sportliche Atmosphäre sorgen dafür, dass auch die Rahmenbedingungen des Netzballvereins stimmen: Der NBV hat mit etwa 500 Mitgliedern eine stabile Entwicklung bei den Mitgliederzahlen.

Auch NBV-Kassenwart Lars Dörrenhaus berichte über die stabile Finanzlage des NBVs. Erstmals  nach mehreren Jahrzehnten gleichbleibender Beiträge, wird der Netzballverein eine sehr moderate Anpassung vornehmen. „Dies ist notwendig, um die gestiegenen Kosten abzudecken und unsere sehr schöne Vereinsanlage mit ihren zwölf Außen- und zwei Hallenplätzen weiterhin so gut in Schuss zu halten“, erklärte Bernd Wolf. Mit einer sehr großen Mehrheit stimmten die Netzballer für die vom Vorstand vorgeschlagene Beitragsanpassung.

Nach der Abstimmung durften die Netzballer gleich weiter aktiv von ihrem Stimmrecht Gebrauch machen, denn mehrere Neuwahlen standen an. Die beiden Vorsitzenden Bernd Wolf und sein Stellvertreter Klaus Jaeger stellten sich erneut zur Wahl und wurden mit großer Mehrheit erneut gewählt. Lars Dörrenhaus schied auf eigenen Wunsch nach Ablauf seiner Amtszeit aus dem Vorstand aus. Vor seiner Tätigkeit als Kassenwart, hatte er auch schon mehrere Jahre das Amt des zweiten Vorsitzenden erfolgreich verantwortet.

NBV-Mitgliederversammlung: Vorstands-Team setzt auf sportliche Kontinuität und stellt Weichen für die Zukunft

NB-erweiterter Vorstand: Von links nach rechts: Bernd Wolf (Vorsitzender), Klaus Jaeger (2. Vorsitzender), Reinhold Ertl (neuer Kassenwart), Thomas Ihlo (hinten, PR) Julia Niedworok (vorne, gesellschaftliche Veranstaltungen), Katja Ihlo (PR), Lars Dörrenhaus (bisheriger Kassenwart) und Mark Höhfeld (Sportwart). Es fehlen Yannick Ullrich (neuer Jugendwart) und Ingo Temmink (bisheriger Jugendwart).

Als seinen Nachfolger wählten die Mitglieder Reinhold Ertl zum Kassenwart. Der Herren 55 Spieler konnte bereits als NBV-Kassenprüfer in seine Aufgabe hinein schnuppern und freut sich auf sein Ehrenamt.

Zur Wahl stand zudem das Amt des Jugendwartes: Ingo Temmink scheidet ebenfalls nach seiner sehr erfolgreichen Amtszeit aus dem erweiterten Vorstand aus, wird aber weiterhin beratend zur Seite stehen. Für die Weiterführung der Jugendwart-Position wählten die Netzballer Yannick Ullrich. Im Team mit Ingo Temmink, Diana Eick und Marcus Rudolph wird er sich künftig dieser wichtigen Aufgabe widmen.

Bereits bewährt hat sich in den letzten Monaten Julia Niedworok als Vergnügungswartin. „Das tolle NBV-Weihnachtsdorf haben wir allein ihr zu verdanken“, lobte Bernd Wolf. Nun wurde die ausgebildete Event-Managerin auch offiziell in den erweiterten Vorstand gewählt, um künftig die gesellschaftlichen Veranstaltungen zu planen.

In ihrem Amt bestätigt wurden ebenfalls Katja und Thomas Ihlo, die sich bereits seit mehreren Jahren gemeinsam um die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Vereins kümmern.

Bernd Wolf dankte Lars Dörrenhaus und Ingo Temmink für ihre hervorragende geleistete Arbeit und hieß die neuen im Vorstands-Team herzlich willkommen. „Mit dieser schlagkräftigen Truppe sind die Weichen für die Zukunft gestellt“, ist sich Wolf sicher.

Zum Abschluss der Versammlung gratulierte Bernd Wolf mit viel zustimmendem Applaus der Mitglieder, dem Netzballer Klaus Rudolph zur Wahl zum Velberter Ehrenamtler des Jahres 2018, die letzte Woche stattgefunden hat. Rudolph selbst war bei der NBV-Mitgliederversammlung bereits im verdienten Urlaub. Das NBV-Ehrenmitglied engagiert sich seit Jahrzehnten unermüdlich mit viel Herzblut für „seinen“ Netzballverein und wurde in der Laudatio seiner Tochter Claudia als „Allzweckwaffe des Vereins“ bezeichnet.

Katja Ihlo