TVN wendet sich an Landesregierung und Landessportbund

03.04.2020

Mit einem Brief hat sich heute der Vorstand des TVN an die NRW Landesregierung und den Landessportbund NRW gewandt.

Dazu Dietloff v. Arnim, Präsident TVN: „ In diesen Briefen habe ich auf die Besonderheit von Tennis hingewiesen. Dabei habe ich ausdrücklich betont, dass wir in unseren Clubs mit einem Mindestabstand von zwei Metern problemlos ggfs. nur Einzel spielen können. Sicherlich ist es für Tennis ein weiteres positives Argument, dass wir ab jetzt unter freiem Himmel spielen können. Auch habe ich ausdrücklich erwähnt, dass wir ggfs. aus Sicherheitsgründen die Clubhäuser, die Gastronomien, die Umkleiden und die Toiletten geschlossen lassen könnten. Somit können hoffentlich die vielen Tennistrainer bald wieder ihrer Arbeit nachgehen.“

Info des Bezirks 4 : 

WICHTIG : NRW Soforthilfe 2020

Gemeinnützige Vereine mit wirtschaftlichem Geschäftsbetrieb (= z. B. Hallenvermietung) sind antragsberechtigt!!!

Infos dazu auf diesem Weg:

Hier steht unter dieser Überschrift (ganz unten):

Was ist ein gemeinnütziges Unternehmen? Sind Vereine auch gemeinnützig?

Den Antrag stellen dürfen gemeinnützige Unternehmen, die unternehmerisch tätig sind. Dies umfasst auch entsprechende Vereine, wenn sie sich zwar wirtschaftlich betätigen, aber eine gemeinnützige Tätigkeit im Vordergrund steht (BGH, Beschl. V. 16.5.2017, Az. II ZB /716).

Bei Vereinen müssen jedoch mehr als die Hälfte der Einnahmen aus erzielten Umsätzen bestanden haben, die durch die Corona-Krise beeinträchtigt wurden (siehe allgemeine Kriterien für die wesentliche Beeinträchtigung im Antragsformular). Ein Verein, der überwiegend von Beiträgen, kommunalen Zuschüssen oder Sponsoring lebt und wenig gewerblich am Markt mit seinen Dienstleistungen tätig ist, kann keinen Antrag stellen, weil er nicht unternehmerisch tätig ist.

Neue Website des DTB rund um das Coronavirus

In der vergangenen Woche hat der Deutsche Tennis Bund in enger Zusammenarbeit mit der Tennis Deutschland Service GmbH die Initiative „wirhelfentennis.de“ ins Leben gerufen und mit der Website www.wirhelfentennis.de eine zentrale Anlaufstelle für Vereine, Trainer und Spieler während der Corona-Krise geschaffen.

Durch die Bündelung der Ressourcen des DTB und der Landesverbände sollen diese Zielgruppen mit relevanten Informationen rund um die nun aufkommenden Fragestellungen versorgt werden. Die Plattform soll Vereine, Trainer und Spieler mit rechtlichen Hintergründen zur aktuellen Situation unterstützen und zur Solidarität untereinander aufrufen. Auch sollen dort Anregungen zu finden sein, wie die tennisfreie Zeit bestmöglich genutzt werden kann, damit der Kontakt innerhalb der Tennisgemeinschaft weiterhin bestehen bleibt.

Auf der Homepage des Landes NRW finden wir (= Bezirk 4) heute diesen Hinweis:      27.3.2020

Aktuelle Infos des DTB und des TVN zur Coronakrise

Die Staatskanzlei teilt mit:

„Es ist eine gute Nachricht, dass aus dem von Bund und Land aufgespannten Rettungsschirm sowohl gemeinnützige Sportvereine, die einen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb unterhalten, als auch freiberufliche Trainerinnen und Trainer sowie Übungsleiterinnen und Übungsleiter, die diese Tätigkeit als Haupterwerb betreiben, als gemeinnützige Unternehmen oder als Soloselbstständige antragsberechtigt sind“, sagt Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt Andrea Milz.
Betroffene können über die NRW-Soforthilfe 2020 ab Freitagmittag (27. März 2020) finanzielle Unterstützung durch das Land Nordrhein-Westfalen beantragen (www.wirtschaft.nrw/corona).
Trainerinnen, Trainer, Übungsleiterinnen, Übungsleiter
Die Trainerinnen und Trainer beziehungsweise Übungsleiterinnen und Übungsleiter bilden das zentrale Rückgrat der Sportvereine. Durch umfassende Aus- und Weiterbildung sind sie die Garanten für ein hochqualitatives Angebot für Menschen aller Altersstufen – besonders im Gesundheitssport mit seinen präventiven, rehabilitativen, integrativen sowie inklusiven Aspekten. Zahlreiche Trainerinnen und Trainer beziehungsweise Übungsleiterinnen und Übungsleiter bestreiten zumindest Teile ihres Lebensunterhaltes durch Tätigkeiten in einem, häufig aber auch in mehreren Sportvereinen. Durch die Einstellung des sportlichen Lebens und die Schließung sämtlicher Sport, Spiel- und Freizeitanlagen ist die Tätigkeit der Übungsleiterinnen und Übungsleiter eingestellt und deren Einnahmemöglichkeiten sind schlagartig weggebrochen.
Sportvereine
Trotz ihrer Gemeinnützigkeit sind viele der 18.300 Sportvereine in Nordrhein-Westfalen auch unternehmerisch tätig, zum Beispiel in steuerbegünstigten Zweckbetrieben, in der steuerbegünstigten Vermögensverwaltung, wie zum Beispiel durch Verpachtungen und schließlich auch in voll steuerpflichtigen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieben. Letztere dienen häufig auch dazu, den ideellen Tätigkeitsbereich mitzufinanzieren.
Im unternehmerischen Bereich erleiden die Sportvereine mit der vollständigen Einstellung des Sportbetriebes seit dem 16.März 2020 massive Einnahmeverluste. Dem stehen in vielen Vereinen Fixkosten gegenüber wie zum Beispiel Mieten oder Personalkosten. Da die Vereine als gemeinnützige Organisationen nur in begrenztem Umfang Rücklagen bilden dürfen, können sie sehr schnell in Zahlungsschwierigkeiten und damit in Insolvenzgefahr geraten.
Darüber hinaus besteht für Vereine, die eine wirtschaftliche Tätigkeit ausüben, die Möglichkeit Kurzarbeitergeld zu beantragen. Das Kurzarbeitergeld kann wirkungsvoll dazu beitragen, voll- und teilzeitbeschäftigte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Vereinen vor Entlassung und Arbeitslosigkeit zu schützen und die Personalkosten der Vereine zu senken.

Weitere Informationen zum Kurzarbeitergeld finden Sie hier

http://www.arbeitsagentur.de/news/corona-virus-informationen-fuer-unternehmen-zum-kurzarbeitergeld?pk_content=Brand&pk_campaign=Kurzarbeitergeld_Corona&pk_source=Google_Paid&pk_medium=TextAd

Wichtige Infos für Freiberufliche, Trainer und Solo-Selbstständige

26.03.2020

Viele freiberufliche Trainer und Solo-Selbstständige (Trainer) wissen nicht wie Sie die nächsten Wochen und Monate überbrücken sollen.
Die Bundesregierung und das Land NRW stellt umfangreiche Förderprogramme auf die Beine. Einige Programme sind schon angelaufen, andere kommen in Kürze zum Tragen. Bei der Vielzahl von Möglichkeiten möchte der Tennisverband Niederhein e.V. hier einen kleinen Überblick geben. Für die meisten Fördermittel sind die Gesetzestexte noch nicht fertig, werden aber voraussichtlich in dieser Woche noch veröffentlicht, dann können die Anträge gestellt werden. Gute Ansprechpartner vor Ort sind die Industrie und Handelskammern, die einem sehr Hilfreich zur Seite stehen und Newsletter mit wichtigen Informationen versenden. Unter dem folgenden Link finden Sie hilfreiche Informationen zu dem Thema:
http://www.ihk-nrw.de/beitrag/informationen-hilfsangebote-ihks-nrw-coronavirus

Betreten der Platzanlagen zur Frühjahrsbestellung

25.03.2020

An DOSB und Städtetag wurden folgende Fragen mit der Bitte um Prüfung gestellt:

a) Platzbereitung durch Firmen: Nach einigen den entsprechenden Firmen vorliegenden Informationen können diese erst tätig werden, wenn die Behörden die Nutzung der Sportstätten generell wieder freigeben würden. Handelt es sich bei der Vorbereitung von Plätzen durch Firmen nicht um „Arbeit“, die – so wie wir es verstehen – doch gestattet sein sollte? Somit sollte doch die Frühjahrsinstantsetzung ab sofort möglich sein.

b) Platzbereitung durch Vereinsmitglieder: Dürften Vereinsmitglieder, was in vielen Vereinen so erfolgt, bereits analog der Firmen Tennisplatzbauer ebenfalls schon vorher mit der Frühjahrsbestellung der Plätze beginnen – ggfs. unter bestimmten Auflagen. Wir haben schon eine Info erhalten, dass auch Vereinen zusammen mit Firmen die Frühjahrsbestellung genehmigt wurde.

Die Antwort des Städtetages erfolgte ohne Gewähr und ist daher nur eingeschränkt belastbar.

In Nordrhein-Westfalen ist diese Thematik in der „Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2“ (CoronaSchVO) geregelt. Darin heißt es: „Untersagt sind jeglicher Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen sowie alle Zusammenkünfte in Vereinen, Sportvereinen, sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen“.

Diese Untersagung umfasst unserer Auffassung nach auch den Frühjahrsdienst/die Platzbereitung durch die Mitglieder, da dies in der Regel eine Zusammenkunft im Verein darstellt. Die Platzbereitung durch externe Firmen wird jedoch ausdrücklich nicht betroffen, da dies weder einen Sportbetrieb noch eine Vereinszusammenkunft darstellt. Letzteres gilt genauso für die reguläre Platzpflege durch den Platzwart (der ja dabei seinen Beruf ausübt).

Leider ist es so, dass diese Regelungen von Bundesland zu Bundesland variieren. Somit müsste länderspezifisch geprüft werden, inwieweit die Platzvorbereitung durch Vereinsmitglieder und externe Firmen möglich ist. Ggf. könnten die Landessportbünde hier einmal prüfen, was möglich ist und was nicht. Das Problem stellt sich ja nicht ausschließlich im Tennis.

Unsere Interpretation aus diesem Vorgang zur weiteren Vorgehensweise:
a. Den Tennisvereinen kann der Hinweis gegeben werden, sofern die Plätze durch Firmen bzw. einem Platzwart vorbereitet werden, es sich hierbei sich um Arbeit handelt und demnach die Platzanlage zwecks Arbeit betreten werden dürfte. In jedem Fall muss dieses mit der Empfehlung verbunden werden, dass dieses nach der derzeitigen Situation mit den entsprechenden zuständigen Stellen vorab abgeklärt werden muss.
b. Sofern Vereinsmitglieder selber die Frühjahrsbereitung vornehmen, ist dieses nach der bekannten Rechtslage zurzeit aufgrund der Verordnungen zur Betretung von Sportanlagen nicht möglich. Empfehlung/ Anregung: Auch hier mit den zuständigen Behörden Kontakt aufnehmen und prüfen, ob für diese Tätigkeit, die mit großem Abstand zueinander und auch mit beschränkter Personenzahl durchgeführt werden würden, eine entsprechende Erlaubnis ausgesprochen werden könnte.
Noch eine Information: Uns liegt eine Info vor, dass bereits Firmen gestattet wurde, mit der Frühjahrsbereitung zu beginnen und diese Arbeiten auch gemeinsam mit Vereinsmitgliedern durchgeführt werden.
erstellt von DTB TVN

Voraussichtliche Spieltermine des TVN

24.03.2020

Das Präsidium des DTB hat gestern bis zum 7. Juni 2020 alle sportlichen Aktivitäten ausgesetzt (siehe unterhalb dieses Berichts die Veröffentlichung „Coronakrise …“) und empfohlen, dies auch in den Regionalligen und Verbänden umzusetzen.

Der Vorstand des TVN hat deshalb nun entschieden, frühestens am 9. Juni mit den Medenspielen der Erwachsenen und Jugend zu beginnen.

Das betrifft die
Niederrheinliga + Verbandsligen
Bezirksligen + Bezirksklassen + Kreisligen + Kreisklassen

Wir arbeiten deshalb an einem alternativen Spielplan mit Beginn der Meisterschaftsspiele im Verband am Dienstag, 9. Juni, für den Verband. Dabei versuchen wir, den Zeitraum der Sommerferien außen vor zu lassen.

Die möglichen Spieltage können Sie dieser Tabelle entnehmen.

Dies bedeutet auch, dass in diesem Jahr die für den Zeitraum7.bis 14. Juni geplanten Verbandsmeisterschaften ausfallen.

Morgen werden wir im Spielausschuss der Regionalliga West in einer Telefonkonferenz auch für diese Liga einen Notterminplan beschließen.

Danach werden wir umgehend an die Erstellung der konkreten Spielpläne gehen. Sehen Sie deshalb bitte von weiteren Nachfragen ab.

Sollte die Aussetzung des Spielbetriebs aufgrund der Vorgaben aus der Politik über den 7.  Juni 2020 hinausgehen, bliebe als Alternative nur die Terminierung im August und September ohne Berücksichtigung der Sommerferien in NRW.

 

23.03.2020
Wie alle anderen Lebens- und Arbeitsbereiche ist auch die deutsche Tennislandschaft massiv von den Auswirkungen der Corona-Krise beeinträchtigt. Das Präsidium des Deutschen Tennis Bundes (DTB) hat auf die aktuellen Entwicklungen mit folgenden Maßnahmen reagiert, wobei die Gesundheit aller am Tennissport beteiligten Personen bei allen Entscheidungen oberste Priorität genießt.
1. Ranglisten- und LK-Turniere
Die gesamte Turnierlandschaft im DTB (International, National sowie alle Ranglisten- und LK-Turniere) wird bis zum 7. Juni 2020 abgesagt. Alle bis zu diesem Datum erzielten Ergebnisse werden weder für die DTB-Rangliste noch für die LK gewertet. Dies betrifft alle Altersklassen, Rollstuhltennis, Beach Tennis und Paddel. Diese Vorgehensweise ist analog der Absage aller Turniere durch die Tennis-Weltverbände ITF, WTA, ATP und Tennis Europe.

2. Mannschaftswettspielbetrieb Sommer 2020
Der früheste Termin für Mannschaftsspiele im DTB ist der 8. Juni 2020.
Die 1. und 2. Bundesliga Damen wird komplett für 2020 abgesagt. Daraus folgert, dass es keine Auf – bzw. Absteiger in der 1. und 2. Damen-Bundesliga geben wird.
Für die Bundesligen der Herren 30 entfallen die bis zum 7. Juni 2020 angesetzten Spieltage. Es wird in Abstimmung mit den Vereinen noch geklärt, ob es zu einer kompletten Absage oder zur Nachholung der abgesetzten Spieltage kommt.
Den Regionalligen und den Landesverbänden wird empfohlen, keine Medenspiele bzw. Punktspiele vor dem 8. Juni 2020 vorzusehen.

3. Große Spiele und Meisterschaften
Die großen Spiele der Landesverbände werden für alle Altersklassen für das Jahr 2020 abgesagt. Dieses betrifft alle Altersklassen, Rollstuhltennis, Beach Tennis und Paddel.
Die Deutschen Jugendmeisterschaften Sommer 2020 in Ludwigshafen sind für den geplanten Termin (4.-7. Juni) abgesagt. Ein Termin im Spätsommer wird geprüft.

4. Weiteres Vorgehen
Der DTB wird in Zusammenarbeit mit den zuständigen Regierungsstellen die Lage betreffend COVID-19 im Auge behalten und je nach Lage weitere Beschlüsse fas-sen. Der DTB wird darüber rechtzeitig die Landesverbände, die Regionalligen und die Öffentlichkeit informieren.