Die in der Niederrheinliga beheimateten 1. Damen 40 wurden nach 2015/16 überraschend zum zweiten Mal Niederrheinmeister. Dabei hatte es zunächst Verwirrung um die Endplatzierung gegeben, da der VfL Grafenwald als Gruppenerster (mit drei Sätzen Vorsprung vor den GWL-Damen bei gleichem Punkt-Damen 40 des TC Grün-Weiß Langenfeld erneut Niederrheinmeisterinnen und Match-Verhältnis) ausgewiesen wurde. Da aber der direkte Vergleich, den unsere Damen 40 mit 4:2 gewonnen hatten, ausschlaggebend für die Endplatzierung ist, wurde die Tabelle hier noch einmal korrigiert, In den ersten vier Partien konnten die Grün-Weiß-Damen dreimal gewinnen (4:2 beim VfL Grafenwald, 5:1 gegen TC Raadt, 6:0 gegen TC Babcock Oberhausen); nur beim Wuppertaler TC wurde ersatzgeschwächt mit 1:5 verloren. Im vorletzten Gruppenspiel gab es beim Favoriten TC Rheindahlen eine unglückliche 2:4-Niederlage, da sich Spitzenspielerin Daniela Stegemann nach 2:5 im ersten Satz verletzte und aufgeben musste und auch das erste Doppel damit geplatzt war. Nikola Ziehe (Position vier/6:2, 6:2) überzeugte durch einen glatten Zweisatzsieg. Beide Doppel wurden nicht ausgespielt und mit 1:1 gewertet. Im letzten Gruppenspiel trat das ersatzgeschwächte Team (ohne Daniela Stegemann und Birgit Lorsbach) an, gewann aber trotzdem mit 4:2 gegen den TC Blau-Schwarz Düsseldorf. Elisabeth Mendl-Heinisch (Position eins/6:4, 6:4) zeigte ihre kämpferischen und spielerischen Qualitäten und siegte in zwei Sätzen. Nikola Ziehe (Position drei/6:2, 6:1) und Nicole Ossendorf (Position vier/6:0, 6:4) holten glatte Zweisatz-Siege. Nur Gunda Jacks (Position zwei/2:6, 3:6) verlor. Das erste Doppel Mendl-Heinisch/Ziehe (6:3, 6:4) holte schließlich den entscheidenden Punkt zum Sieg. Da die direkten Konkurrentinnen aus Grafenwald auch „nur“ 4:2 gewannen konnten unsere Damen 40 im letzten Moment noch an die Spitzen springen.

Zum erfolgreichen Team gehören Daniela Stegemann, Stephanie Voßgätter, Birgit Lorsbach, Elisabeth Mendl-Heinisch, Gunda Jacks, Nikola Ziehe, Nicole Ossendorf und Susanne Sperling.

Ferdinand Kedzierski