Es war eine Rechnung mit mehreren Unbekannten!

Die entscheidende Frage für Olaf Fritsche, Sascha Caspers, Jurgen Leifels und „Seppi“ Seppelt, die Verantwortlichen des mittlerweile zum vierten Mal ausgetragenen UTC-Mixedturniers, war nicht die nach der Zahl der Meldungen, sondern ob das Hygienekonzept des TVN für Turniere umgesetzt werden konnte. Die im Vorfeld ergriffenen Maßnahmen waren zwar aufwändig, erwiesen sich aber als praxistauglich.

Gemessen an den Leistungsklassen wurde die sportliche Qualität gegenüber den Vorjahren erneut gesteigert. Während 2019 zwei Spieler/innen mit LK 5 als Höchstplatzierte antraten, standen sich im Finale der offenen Klasse in diesem Jahr mit Octavio Tamola und Jan Henri Augustat zwei Bayeraner Spitzenspieler mit LK 1 und LK 2 gegenüber. Mit ihren Partnerinnen Jacqueline Heer (TC Halden) und Theresa Krämer (ESV Wuppertal-West) zeigten sie den zahlreichen Zuschauern im letzten Spiel des Turniers, wie hochklassig und spannend ein Mixed sein kann. Lang anhaltender Beifall belohnte die Sieger Tamola/Heer, die schließlich mit 6:4 und 7:5 knapp die Oberhand behielten.

In zehn Disziplinen, in denen Oberschiedsrichter Wolfgang Luchtenberg nicht einmal eingreifen musste, kämpften insgesamt 90 Spieler/innen um Spiel, Satz und Sieg, wobei auch die „älteren Semester“ den Zuschauern sehenswertes Tennis boten.

Alle Ergebnisse sowie viele Bilder können auf der Homepage des Vereins https://www.unterbarmer-tc.de eingesehen werden.

Einmal mehr war Petrus wettermäßig ganz auf der UTC-Seite, denn trotz negativster Voraussagen für den Samstag machte das prognostizierte Unwetter um die Anlage am Böhler Weg einen großen Bogen. Aber schon am ersten Turniertag hat „Seppi“ Seppelt immer wieder betont, dass bisher bei allen UTC-Turnieren das Wetter gehalten habe „und das wird auch diesmal so sein!“  

Statt einer Players Night hatte sich Olaf Fritzsche, der neue 1. Vorsitzende, etwas Besonderes einfallen lassen. Er präsentierte am Freitagabend die aus zwei Musikern bestehende  „Corona-Band“, die eine begeisternde Musik machten und für viel gute Stimmung sorgten. 

Auch die Gastronomie um Theo und Nizza (Kosta konnte aus gesundheitlichen Gründen leider nicht dabei sein) bewältigte die Corona-bedingt schwierige Situation mit professioneller Gelassenheit.

So endeten vier sportlich gute und gesellig schöne Tage mit der Siegerehrung am Sonntag.

Fazit: Die Rechnung ist aufgegangen!